Montag, 7. Januar 2013

Verband fordert bessere Ausstattung der Stasi-Unterlagenbehörde

BILD-Zeitung, 24.12.2012

Dresden (dpa/sn) - Der Bund der stalinistisch Verfolgten in Sachsen fordert für die Stasi-Unterlagenbehörde mehr Geld und Personal. In den sächsischen Außenstellen in Chemnitz, Dresden und Leipzig müsse man dem deutlich gestiegenen Interesse an den Unterlagen Rechnung tragen, sagte der Vize-Vorsitzende Volkhard Fuchs am Montag in Dresden. Bis Ende November sind nach Angaben der Unterlagenbehörde in Sachsen rund 20 850 Anträge auf Akteneinsicht gestellt worden. Im gesamten Vorjahr waren es 18 864. «Die Zahlen belegen: Mehr als zuvor wollen die Menschen in die Stasi-Unterlagen Einsicht nehmen», sagte Fuchs. Es sei deshalb falsch, Außenstellen des Bundesbeauftragten schließen und Personal abzubauen zu wollen. «Die Behörde muss gestärkt werden.»

Quelle: BILD-Zeitung, 24.12.2012

BSV Sachsen will bessere Ausstattung der Stasi-Aktenbehörde

FREIE PRESSE, 24.12.2012

Dresden (dpa/sn) - Der Bund der stalinistisch Verfolgten in Sachsen fordert für die Stasi-Unterlagenbehörde mehr Geld und Personal. In den sächsischen Außenstellen in Chemnitz, Dresden und Leipzig müsse man dem deutlich gestiegenen Interesse an den Unterlagen Rechnung tragen, sagte der Vize-Vorsitzende Volkhard Fuchs am Montag in Dresden. Bis Ende November sind nach Angaben der Unterlagenbehörde in Sachsen rund 20 850 Anträge auf Akteneinsicht gestellt worden. Im gesamten Vorjahr waren es 18 864. «Die Zahlen belegen: Mehr als zuvor wollen die Menschen in die Stasi-Unterlagen Einsicht nehmen», sagte Fuchs. Es sei deshalb falsch, Außenstellen des Bundesbeauftragten schließen und Personal abzubauen zu wollen. «Die Behörde muss gestärkt werden.»

Quelle: FREIE PRESSE, 24.12.2012

SED-Opferverband fordert Stärkung der Stasi-Unterlagen-Behörde

SACHSEN-FERNSEHEN, 24.12.2012

Dresden (dapd-lsc). Als Reaktion auf die gestiegene Zahl von Anträgen auf Einsicht in Akten der DDR-Staatssicherheit hat der Bund der stalinistisch Verfolgten, Landesverband Sachsen e.V. eine Stärkung der Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU) in Sachsen gefordert. Der Bundesbeauftragte müsse personell und finanziell in die Lage versetzt werden, in seinen Außenstellen im Freistaat in Chemnitz, Dresden und Leipzig dem deutlich gestiegenen Interesse Rechnung tragen zu können, sagte der Vize-Vorsitzende des Landesverbandes, Volkhard Fuchs, am Montag. Die Zahlen belegten, dass die Aufarbeitung der SED-Diktatur alles andere als abgeschlossen sei. Außenstellen zu schließen und Personal abzubauen, wäre daher der falsche Weg, sagte Fuchs.

Die BStU hatte mitgeteilt, dass bis Ende November allein in Sachsen rund 20.850 Anträge auf Einsicht in die Stasi-Akten gestellt wurden. Im gesamten Vorjahr seien dagegen nur 18.864 Anträge eingegangen. Auch die Zahl der Stasi-Überprüfungen im öffentlichen Dienst habe zugenommen.

dapd

Quelle: SACHSEN-FERNSEHEN, 24.12.2012

BSV Sachsen fordert bessere Ausstattung der Stasi-Unterlagenbehörde

DIE WELT, 25.12.2012

Dresden - Der Bund der stalinistisch Verfolgten in Sachsen fordert für die Stasi-Unterlagenbehörde mehr Geld und Personal. In den sächsischen Außenstellen in Chemnitz, Dresden und Leipzig müsse man dem deutlich gestiegenen Interesse an den Unterlagen Rechnung tragen, sagte der Vize-Vorsitzende Volkhard Fuchs am Montag in Dresden. Bis Ende November sind nach Angaben der Unterlagenbehörde in Sachsen rund 20 850 Anträge auf Akteneinsicht gestellt worden. Im gesamten Vorjahr waren es 18 864. «Die Zahlen belegen: Mehr als zuvor wollen die Menschen in die Stasi-Unterlagen Einsicht nehmen», sagte Fuchs. Es sei deshalb falsch, Außenstellen des Bundesbeauftragten schließen und Personal abzubauen zu wollen. «Die Behörde muss gestärkt werden.»

Quelle: DIE WELT, 25.12.2012

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